Anhörung zu den Kontingentstundentafeln

 

 

Vier Wochen nach der Stellungnahme zur Einführung des Faches WiPo in der Sek. I erreichte uns aus dem MBF eine erneute Bitte um Kenntnisnahme (26.4.07) mit der Möglichkeit einer Stellungnahme – dieses Mal bis zum 8.6.2007.

 

Kurz gesagt geht es um den Regelrahmen für das Unterrichtsangebot für die Schularten der Sek. I (Regional, Gemeinschaftsschule und Gymnasium). Die „Schule erhält mehr Dispositionsspielraum für die Ausgestaltung ihres Unterrichtsangebotes erhält. […] So können die in der herkömmlichen Stundentafel als ein- oder zweistündig ausgewiesenen Fächer auf eine geringere Zahl von Jahrgangsstufen bei höherer Stündigkeit konzentriert werden.“

 

In den „Grundsätzen“ findet sich zudem folgender Satz (III.4.): 

Stundenanteile eines Faches oder Fachbereichs können einem anderen Fach oder Fachbereich zugewiesen werden.

 

Dabei dürfen die folgenden Mindestkontingente nicht unterschritten werden:

4.2. Sek. I bis Mittlerer Schulabschluss (Kl. 7-9 + an Gymnasien Jg. 10)

-Gesellschaftswissenschaften 22(18) Std., darunter Religion mindestens 6(5) Std.“

 

 

Also alles wie gehabt: In 4 Jahren (7-10) könn(t)en weiterhin 8 Stunden Geographie, 8 Stunden Geschichte und 6 Stunden Religion unterrichtet werden –ohne Einführung des Faches Wirtschaft/ Politik. Doch der Schein trügt, denn die reale Stundenverteilung obliegt nunmehr jeder einzelnen Schule bzw. Schulleitung.

 

Theoretisch denkbar - und praktisch durchführbar -  ist, an der Einzelschule in der ganzen Sek. I

·                     das Fach Erdkunde / Geographie   überhaupt nicht und

·                    andere Fächer des Aufgabenfeldes verstärkt zu unterrichten.

 

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Landesverbandes S-H